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17.9.2010 von admin.
Geschrieben in Literatur des 18. Jahrhunderts, G. E. Lessing, Literaturgeschichte, Europa - Geschichte, Deutsch in der FOS | Drucken | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
3.7.2010 von admin.
Lieber W., bist du schon einmal versehentlich mit der S-Bahn eine oder mehrere Haltestellen über deine gewohnte Umgebung hinaus gefahren, um dann aus der Gegenrichtung dein Ziel doch noch zu erreichen? Und: Wie sehen die Dinge aus, wenn man von der anderen Seite kommt?
George Orwells 1948 fertiggestellter Roman “1984″ beschreibt die Zukunft unserer Gesellschaft aus der Perspektive eines politisch und historisch gut informierten Journalisten - drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in George Orwell, Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturgeschichte, English | Drucken | Keine Kommentare »
2.7.2010 von admin.
001 Wann wurde George Orwells Roman “1984″ veröffentlicht?
002 Wie heißt die Hauptfigur in George Orwells Roman “1984″?
003 “Big Brother is watching you!” - Wer sagt das in George Orwells Roman “1984″?
004 Wie heißt das Land, in dem die Hauptfigur aus George Orwells Roman “1984″ lebt?
005 Wie heißt in George Orwells Roman “1984″ die Freundin des Protagonisten?
006 Für welche Organisation arbeitet Julia?
007 Wer überwacht in George Orwells Roman “1984″ das Denken und Handeln der Menschen?
008 Wie wehren sich Winston und Julia George Orwells Roman “1984″ gegen den Überwachungsstaat?
009 In welcher realen Stadt lässt George Orwell die Handlung seines Romans “1984″ spielen?
010 Welchen “Verbrechens” wird Winston Smith im Verlauf der Handlung in George Orwells Roman “1984″ angeklagt? Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in George Orwell, Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturgeschichte, English | Drucken | Keine Kommentare »
1.7.2010 von admin.
Quelle: amazon.de / “1984, OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in George Orwell, Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturgeschichte, English | Drucken | Keine Kommentare »
30.6.2010 von admin.
Quelle: Die Website online-literature.com kommentiert George Orwells berühmten Roman aus dem Jahr 1948 mit kurzen Inhaltsüberichten (Stand 2007): (http://www.online-literature.com/orwell/1984/)
“1984 is possibly the definitive dystopian novel, set in a world beyond our imagining. A world where totalitarianism really is total, all power split into three roughly equal groups–Eastasia, Eurasia, and Oceania. 1984 is set in Oceania, which includes the United Kingdom, where the story is set, known as Airstrip One. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in George Orwell, Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturgeschichte, English | Drucken | Keine Kommentare »
4.6.2010 von admin.
Geschrieben in Literatur des 18. Jahrhunderts, Franz Kafka, Literaturgeschichte, Deutsch in der FOS | Drucken | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
22.3.2010 von admin.
011 Tschudis Tell-Legende
012 Französische Revolution, 1798
013 J. W. Goethe (1749-1832)
014 William Shakespeare (1564-1616)
015 Tell unterlässt es, den Hut des habsburgischen Landvogts zu grüßen
016 Bergwiese bei Altdorf
017 in der “hohlen Gasse bei Küßnacht”
018 die “Mauerrede” eines Schauspielers ersetzt auf der Theaterbühne die Darstellung großer Massenbegegenungen und den dafür eigentlich notwendigen großen Aufwand an Personal und Material
019 Schiller war selbts nie in der Schweiz, so dass er bei den Arbeiten für sein Drama “Wilhelm Tell” auf Dokumente und Berichte angewiesen war
020 Gioachino Antonio Rossini (1792-1868), Oper “Guillaume Tell”, 3.8.182, Paris
Geschrieben in Friedrich Schiller, Literatur des 18. Jahrhunderts, Literaturgeschichte, Deutsch in Realschule und BFS / Literatur, Antworten - answers, Deutsch in der FOS | Drucken | Keine Kommentare »
10.3.2010 von admin.
011 Welches Geschichtsbuch benutzte Friedrich Schiller bei seiner Arbeit an dem Drama “Wilhelm Tell”?
012 In welcher Revolution des ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde Wilhelm Tell als Held gefeiert?
013 Wer forderte Schiller 1797 auf, ein Tell-Drama zu verfassen? Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Literatur des 18. Jahrhunderts, Friedrich Schiller, Literaturgeschichte, Deutsch in Realschule und BFS / Literatur | Drucken | Keine Kommentare »
9.3.2010 von admin.
1. Schreibe eine Inhaltsangabe zu Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, III,3 (Seite 78-81)
2. Erkläre den Handlungszusammenhang des Dramas: a) Was ist bisher passiert? b) Was will Tell in dieser Szene? c) Welches Ziel verfolgt Gessler? d) Was geschieht anschließend?
3. Beschreibe, mit welchem Charakter Friedrich Schiller Wilhelm Tell, die Hauptfigur des Dramas, ausgestattet hat: Welche Eigenschaften hat Schillers Wilhelm Tell a) als Vater, b) als Bürger und c) als Meisterschütze?
4. Welche Bedeutung hat Schillers “Wilhelm Tell” in der heutigen Zeit?
Geschrieben in Literatur des 18. Jahrhunderts, Friedrich Schiller, Literaturgeschichte, Deutsch in der HH | Drucken | Keine Kommentare »
4.12.2009 von admin.
Geschrieben in Literatur des 19. Jahrhunderts, Friedrich Schiller, Literaturgeschichte, Deutsch in Realschule und BFS / Literatur, Deutsch in der FOS | Drucken | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
3.12.2009 von admin.
Emilia Galotti, ein “Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing” hat schauspielfrankfurt auch im Frühsommer 2008 noch auf dem Plan (Premiere am 28. September 2007, Regie: Niklaus Helbling) und der interessierte Lessingrezipient fragt sich, was diese Geschichte vom kurzen Glücksverlangen des adeligen Prinzen (Aljoscha Stadelmann) und Emilia Galotti (Anne Müller), der Tochter aus bürgerlichem Hause dem heutigen Theaterzuschauer noch zu sagen hat… Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in G. E. Lessing, Literatur des 18. Jahrhunderts, FAUST, Literaturgeschichte, Übungstexte, J. W. Goethe | Drucken | Keine Kommentare »
2.12.2009 von admin.
Prinz Hettore Gonzaga, der absolutistische Fürst von Guastalla, hat sich in Emilia, die schöne Tochter des Obristen Odoardo Galotti verliebt und will sie zu seiner Geliebten machen. Die Gräfin Orsina, seine bisherige Gefährtin, liebt er nicht mehr und die Prinzessin von Massa, die er aus politischen Gründen heiraten soll, schon gar nicht. Als er von seinem Kammerherrn, dem Marchese Marinelli, erfährt, dass Emilia gerade dabei ist, den Grafen Appiani zu heiraten und mit ihm aus Guastalla weggehen wird, beauftragt er den Kammerherrn, die geplante Eheschließung zu verhindern.
Geschrieben in Literatur des 18. Jahrhunderts, G. E. Lessing, Literaturgeschichte, Deutsch in der FOS | Drucken | Keine Kommentare »
22.11.2009 von admin.
001 Wann veröffentlichte Theodor Storm seine Novelle “Der Schimmelreiter”?
002 Was diente als Vorlage für Storms Novelle?
003 Was bedeutet das Wort “Schimmel”?
004 Was verstand man noch zu Theodor Storms Zeiten (19. Jahrhundert) unter einem Deichgrafen?
005 Wo spielt die Handlung des “Schimmelreiter”?
006 Wie heißt die Hauptfigur der Novelle mit bürgerlichem Namen?
007 Vor welcher Gefahr muss der zuständige Deichgraf den ihm anvertrauten Küstenabschnitt schützen?
008 In welchem Jahrhundert spielt Theodor Storms Novelle vom “Schimmelreiter”?
009 Wann lebte Theodor Storm?
010 Welche Nation in der Nachbarschaft von Storms “Schimmelreiter” ist bis ins 21. Jahrhundert führend beim Thema Deich- und Wasserbau?
Geschrieben in Theodor Storm, Literaturgeschichte, Deutsch in Realschule und BFS / Literatur | Drucken | Keine Kommentare »
16.11.2009 von admin.
011 Weshalb will Ferdinand von Walter mit Lady Milford sprechen?
012 Warum hat Lady Milford Einfluss am Hof des Fürsten?
013 Welche Heiratspläne hat der Präsident für seinen Sohn Ferdinand?
014 Wie steht Lady Milford zu den Plänen des Präsidenten von Walter?
015 Mit welchem Argument will Ferdinand Lady Milford davon überzeugen, dass sie ihn freigeben soll?
016 Wen kritisiert Ferdinand im Gespräch mit der Milford, wenn es um den Zustand des Landes geht?
017 Aus welchem Land stammt Lady Milford?
018 Warum muss Ferdinand seine Ansichten über Lady Milford im Gespräch ändern, als er sie näher kennen lernt?
019 Was muss Lady Milford im Gespräch mit Ferdinand erkennen?
020 Wie entscheidet sich Lady Milford schließlich in Bezug auf die geplante Heirat mit dem Sohn des Präsidenten?
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12.11.2009 von admin.
021 Leicester und Mortimer sind beide nur scheinbar treue Gefolgsleute Elisabeths und planen tatsächlich die Flucht und Rettung Maria Stuarts.
022 Mortimer
023 Leicester
024 Shrewsbury
025 Mortimer
026 Burleigh
027 Paulet
028 Shrewsbury
029 Kennedy
030 Davison
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11.11.2009 von admin.
021 Graf Leicester und Mortimer: Welche Rolle spielen diese beiden Figuren im “Machtkampf” zwischen Maria Stuart und Elisabeth?
022 Wen beauftragt Elisabeth mit einem heimlichen Mord an ihrer Konkurrentin Maria?
023 Wer überredet Elisabeth, Maria Stuart auf einem Jagdausflug “zufällig” zu treffen?
024 Wer bereitet Maria Stuart auf das Zusammentreffen mit der englischen Königin vor?
025 Wer beglückwünscht Maria Stuart nach dem Treffen mit Königin Elisabeth zu ihrer stolzen und unnachgiebigen Haltung?
026 Mit wem streitet Maria Stuart zu Anfang des Dramas über die Rechtmäßigkeit ihrer Gefangenschaft in England?
027 Wer fordert zu Beginn des Dramas, dass Maria Stuart vor Gericht einen fairen Prozess erhalten soll?
028 Welcher der Gefolgsleute Elisabeths möchte die englische Königin von ihrem Plan abbringen, dass Maria zum Tode verurteilt und hingerichtet werden soll?
029 Wer begleitet Maria Stuart in Schillers Drama auf ihrem letzten Weg zum Schafott?
030 Wer muss mit Verbannung dafür büßen, dass er den Hinrichtungsbefehl Elisabeths I. in ihrem Namen ausführen ließ?
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10.11.2009 von admin.
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9.11.2009 von admin.
Wer Schillers Interesse an Maria Stuart richtig verstehen will, muss sich den historischen Tatsachen zuwenden, die über diese berühmte Figur aus der Geschichte der europäischen Neuzeit bekannt sind. Maria Stuart wird mitten in einen aktuellen Kriegszustand hineingeboren, in dem sich die beiden Königreiche England und Schottland befinden. Schon im Alter von fünfzehn Jahren ist Maria Stuart Königin und muss sich nicht nur mit den Engländern, sondern auch mit der Opposition im eigenen Lande auseinandersetzen. Die junge Königin spricht neben Schottisch, Latein, Spanisch und Italienisch als Muttersprache Französisch und kann neben Musikinstrumenten auch mit Falken und Näharbeiten umgehen.
Maria Stuarts Karriere beginnt in Frankreich im Exil und der erste Ehemann, den sie1558 heiratet, ist der französische Thronfolger, in dessen Nachfolge Maria Stuart selbst kurzzeitig Königin von Frankreich wird. Wen wundert es also, dass die zunächst nach Schottland zurückgekehrte und von dort vetriebene junge Monarchin in England insbesondere beim Adel und bei der Königin auf Ablehnung stößt?
Für die Handlung von Schillers Drama ist entscheidend, dass Maria Stuart als Königin von Schottland scheitert und in England Schutz sucht - ausgerechnet bei ihrer schärfsten Konkurrentin und Rivalin, Elisabeth I. von England. Hier wird die Schottin als Gefangene behandelt, nach langjähriger Haft sogar des Hochverrats angeklagt und unter Berufung auf ein eigens für sie erdachtes Gesetz zum Tode verurteilt. Erst nachdem diese Tatsachen geschaffen sind, beginnt Schillers Theaterstück von der vergeblichen Rettung der Maria Stuart.
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6.11.2009 von admin.
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3.11.2009 von admin.
Friedrich Schiller, “Kabale und Liebe”, I. Akt, 1. Szene, Zimmer beim Musikus.
Miller steht eben vom Sessel auf und stellt sein Violoncell auf die Seite. An einem Tisch sitzt Frau Millerin noch im Nachtgewand und trinkt ihren Kaffee.
Miller (schnell auf- und abgehend). Einmal für allemal! Der Handel wird ernsthaft. Meine Tochter kommt mit dem Baron ins Geschrei. Mein Haus wird verrufen. Der Präsident bekommt Wind, und kurz und gut, ich biete dem Junker aus.
Frau. Du hast ihn nicht in dein Haus geschwatzt - hast ihm deine Tochter nicht nachgeworfen.
Miller. Hab’ ihn nicht in mein Haus geschwatzt - hab’ ihm ’s Mädel nicht nachgeworfen; wer nimmt Notiz davon? - Ich war Herr im Haus. Ich hätt’ meine Tochter mehr coram nehmen sollen. Ich hätt’ dem Major besser auftrumpfen sollen - oder hätt’ gleich Alles Seiner Excellenz, dem Herrn Papa, stecken sollen. Der junge Baron bringt’s mit einem Wischer hinaus, das muß ich wissen, und alles Wetter kommt über den Geiger.
Frau(schlürft eine Tasse aus). Possen! Geschwätz! Was kann über dich kommen? Wer kann dir was anhaben? Du gehst deiner Profession nach und raffst Scholaren zusammen, wo sie zu kriegen sind.
Miller. Aber, sag mir doch, was wird bei dem ganzen Commerz auch herauskommen? - Nehmen kann er das Mädel nicht - Vom Nehmen ist gar die Rede nicht, und zu einer - daß Gott erbarm? - Guten Morgen! - Gott, wenn so ein Musje von sich da und dort, und dort und hier schon herumbeholfen hat, wenn er, der Henker weiß! was als? gelöst hat, schmeckt’s meinem guten Schlucker freilich, einmal auf süß Wasser zu graben. Gib du Acht! gib du Acht! und wenn du aus jedem Astloch ein Auge strecktest und vor jedem Blutstropfen Schildwache ständest, er wird sie, dir auf der Nase, beschwatzen, dem Mädel Eins hinsetzen und führt sich ab, und das Mädel ist verschimpfiert auf ihr Lebenlang, bleibt sitzen, oder hat’s Handwerk verschmeckt, treibt’s fort. (Die Hand vor der Stirn) Jesus Christus!
Frau. Gott behüt’ uns in Gnaden!
Miller. Es hat sich zu behüten. Worauf kann so ein Windfuß wohl sonst sein Absehen richten? - Das Mädel ist schön - schlank - führt seinen netten Fuß. Unterm Dach mag’s aussehen, wie’s will. Darüber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn’s nur der liebe Gott parterre nicht hat fehlen lassen - Stöbert mein Springinsfeld erst noch dieses Kapital aus - he da! geht ihm ein Licht auf, wie meinem Rodney, wenn er die Witterung eines Franzosen kriegt, und nun müssen alle Segel dran, und drauf los, und - ich verdenk’s ihm gar nicht. Mensch ist Mensch. Das muß ich wissen.
Frau. Solltest nur die wunderhübsche Billeter auch lesen, die der gnädige Herr an deine Tochter als schreiben thut. Guter Gott! da sieht man’s ja sonnenklar, wie es ihm pur um ihre schöne Seele zu thun ist.
Miller. Das ist die rechte Höhe. Auf den Sack schlägt man, den Esel meint man. Wer einen Gruß an das liebe Fleisch zu bestellen hat, darf nur das gute Herz Boten gehen lassen. Wie hab’ ich’s gemacht? Hat man’s nur erst so weit im Reinen, daß die Gemüther topp machen, wutsch! nehmen die Körper ein Exempel; das Gesind macht’s der Herrschaft nach, und der silberne Mond ist am End nur der Kuppler gewesen.
Frau. Sieh doch nur erst die prächtigen Bücher an, die der Herr Major ins Haus geschafft haben. Deine Tochter betet auch immer draus.
Miller (pfeift). Hui da! Betet! Du hast den Witz davon. Die rohen Kraftbrühen der Natur sind Ihro Gnaden zartem Makronenmagen noch zu hart. - Er muß sie erst in der höllischen Pestilenzküche der Belletristen künstlich aufkochen lassen. Ins Feuer mit dem Quark. Da saugt mir das Mädel - weiß Gott, was als für? - überhimmlische Alfanzereien ein, das läuft dann wie spanische Mucken ins Blut und wirft mir die Handvoll Christenthum noch gar auseinander, die der Vater mit knapper Noth soso noch zusammenhielt. Ins Feuer, sag’ ich. Das Mädel setzt sich alles Teufelsgezeug in den Kopf; über all dem Herumschwänzen in der Schlaraffenwelt findet’s zuletzt seine Heimath nicht mehr, vergißt, schämt sich, daß sein Vater Miller der Geiger ist, und verschlägt mir am End einen wackern ehrbaren Schwiegersohn, der sich so warm in meine Kundschaft hineingesetzt hätte - - Nein! Gott verdamm mich! (Er springt auf, hitzig.) Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major - ja ja, dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat. (Er will fort.)
Frau. Sei artig, Miller. Wie manchen schönen Groschen haben uns nur die Präsenter -
Miller (kommt zurück und bleibt vor ihr stehen). Das Blutgeld meiner Tochter? - Schier dich zum Satan, infame Kupplerin! - Eh will ich mit meiner Geig’ auf den Bettel herumziehen und das Concert um was Warmes geben - eh will ich mein Violoncello zerschlagen und Mist im Sonanzboden führen, eh ich mir’s schmecken lass’ von dem Geld, das mein einziges Kind mit Seel’ und Seligkeit abverdient. - Stell den vermaledeiten Kaffee ein und das Tobackschnupfen, so brauchst du deiner Tochter Gesicht nicht zu Markt zu treiben. Ich hab mich satt gefressen und immer ein gutes Hemd auf dem Leib gehabt, eh so ein vertrackter Tausendsasa in meine Stube geschmeckt hat.
Frau. Nur nicht gleich mit der Thür ins Haus! Wie du doch den Augenblick in Feuer und Flammen stehst! Ich sprech ja nur, man müss’ den Herrn Major nicht disguschthüren, weil Sie des Präsidenten Sohn sind.
Miller. Da liegt der Haas im Pfeffer. Darum, just eben darum muß die Sach noch heut auseinander. Der Präsident muß es mir Dank wissen, wenn er ein rechtschaffener Vater ist. Du wirst mir meinen rothen plüschenen Rock ausbürsten, und ich werde mich bei Seiner Excellenz anmelden lassen. Ich werde sprechen zu seiner Excellenz: Dero Herr Sohn haben ein Aug auf meine Tochter; meine Tochter ist zu schlecht zu Dero Herrn Sohnes Frau, aber zu Dero Herrn Sohnes Hure ist meine Tochter zu kostbar, und damit basta! - Ich heiße Miller.
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