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Archiv der Kategorie Friedrich Schiller

Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, III,4 - Tipps zur Interpretation I

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Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsfragen VIa

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Geschützt: Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsfragen Va - Antworten

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Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsfragen IVa (thematisch ungeordnet)

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Übungsfragen zum Literaturunterricht XI

101   Welches ist der Ort der Handlung in Heinrich von Kleists Drama “Der zerbrochne Krug”?

102   Warum muss die schottische Königin Maria Stuart in Friedrich Schillers gleichnamigem Drama die Durchsuchung ihrer Wohnung erdulden?

103   In welchem Land spielt Schillers Drama “Maria Stuart”? Den Rest des Eintrags lesen »

Geschützt: Geschützt: Übungsaufgabe “Ergänze die folgenden Sätze” II (F. Schiller, Maria Stuart)

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Friedrich Schiller, Wilhelm Tell - Übungsfragen II - Antworten

011   Tschudis Tell-Legende
012   Französische Revolution, 1798
013   J. W. Goethe (1749-1832)
014   William Shakespeare (1564-1616)
015   Tell unterlässt es, den Hut des habsburgischen Landvogts zu grüßen
016   Bergwiese bei Altdorf
017   in der “hohlen Gasse bei Küßnacht”
018   die “Mauerrede” eines Schauspielers ersetzt auf der Theaterbühne die Darstellung großer Massenbegegenungen und den dafür eigentlich notwendigen großen Aufwand an Personal und Material
019   Schiller war selbts nie in der Schweiz, so dass er bei den Arbeiten für sein Drama “Wilhelm Tell” auf Dokumente und Berichte angewiesen war
020   Gioachino Antonio Rossini (1792-1868), Oper “Guillaume Tell”, 3.8.182, Paris

“Europa heute - EU 28″ - Übungsfragen I - Schweiz (Suisse, Svizzera, Svizra)

001   Welches ist die “Hauptstadt” der Schweiz (Sitz der Bundesregierung)?

002   Welche sind die Nachbarländer der Schweiz?

003   Welche Sprachgebiete gibt es in der Schweiz (vgl. Amtssprachen)? Den Rest des Eintrags lesen »

Friedrich Schiller, Wilhelm Tell - Übungsfragen II

011   Welches Geschichtsbuch benutzte Friedrich Schiller bei seiner Arbeit an dem Drama “Wilhelm Tell”?

012   In welcher Revolution des ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde Wilhelm Tell als Held gefeiert?

013   Wer forderte Schiller 1797 auf, ein Tell-Drama zu verfassen? Den Rest des Eintrags lesen »

Unterrichtsfach Deutsch / Literatur / Aufgabenstellung Ü 1a

1. Schreibe eine Inhaltsangabe zu Friedrich Schiller, Wilhelm Tell, III,3 (Seite 78-81)

2. Erkläre den Handlungszusammenhang des Dramas: a) Was ist bisher passiert? b) Was will Tell in dieser Szene? c) Welches Ziel verfolgt Gessler? d) Was geschieht anschließend?

3. Beschreibe, mit welchem Charakter Friedrich Schiller Wilhelm Tell, die Hauptfigur des Dramas,  ausgestattet hat: Welche Eigenschaften hat Schillers Wilhelm Tell a) als Vater, b) als Bürger und c) als Meisterschütze?

4. Welche Bedeutung hat Schillers “Wilhelm Tell” in der heutigen Zeit?

Geschützt: Friedrich Schiller, Kabale und Liebe, Übungstext II

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Übungsfragen Friedrich Schiller, Kabale und Liebe II

011   Weshalb will Ferdinand von Walter mit Lady Milford sprechen?

012   Warum hat Lady Milford Einfluss am Hof des Fürsten?

013  Welche Heiratspläne hat der Präsident für seinen Sohn Ferdinand?

014  Wie steht Lady Milford zu den Plänen des Präsidenten von Walter?

015   Mit welchem Argument will Ferdinand Lady Milford davon überzeugen, dass sie ihn freigeben soll?

016   Wen kritisiert Ferdinand im Gespräch mit der Milford, wenn es um den Zustand des Landes geht?

017   Aus welchem Land stammt Lady Milford?

018   Warum muss Ferdinand seine Ansichten über Lady Milford im Gespräch ändern, als er sie näher kennen lernt?

019   Was muss Lady Milford im Gespräch mit Ferdinand erkennen?

020  Wie entscheidet sich Lady Milford schließlich in Bezug auf die geplante Heirat mit dem Sohn des Präsidenten?

Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsfragen III - Antworten

021   Leicester und Mortimer sind beide nur scheinbar treue Gefolgsleute Elisabeths und planen tatsächlich die Flucht und Rettung Maria Stuarts.
022   Mortimer
023   Leicester
024   Shrewsbury
025   Mortimer
026   Burleigh
027   Paulet
028   Shrewsbury
029   Kennedy
030   Davison

Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsfragen III

021   Graf Leicester und Mortimer: Welche Rolle spielen diese beiden Figuren im “Machtkampf” zwischen Maria Stuart und Elisabeth?

022   Wen beauftragt Elisabeth mit einem heimlichen Mord an ihrer Konkurrentin Maria?

023   Wer überredet Elisabeth, Maria Stuart auf einem Jagdausflug “zufällig” zu treffen?

024   Wer bereitet Maria Stuart auf das Zusammentreffen mit der englischen Königin vor?

025   Wer beglückwünscht Maria Stuart nach dem Treffen mit Königin Elisabeth zu ihrer stolzen und unnachgiebigen Haltung?

026   Mit wem streitet Maria Stuart zu Anfang des Dramas über die Rechtmäßigkeit ihrer Gefangenschaft in England?

027   Wer fordert zu Beginn des Dramas, dass Maria Stuart vor Gericht einen fairen Prozess erhalten soll?

028   Welcher der Gefolgsleute Elisabeths möchte die englische Königin von ihrem Plan abbringen, dass Maria zum Tode verurteilt und hingerichtet werden soll?

029    Wer begleitet Maria Stuart in Schillers Drama auf ihrem letzten Weg zum Schafott?

030   Wer muss mit Verbannung dafür büßen, dass er den Hinrichtungsbefehl Elisabeths I. in ihrem Namen ausführen ließ?

Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, III,4, Fotheringhay Castle, Übungstext IIIa

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Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungstext II

Wer Schillers Interesse an Maria Stuart richtig verstehen will, muss sich den historischen Tatsachen zuwenden, die über diese berühmte Figur aus der Geschichte der europäischen Neuzeit bekannt sind. Maria Stuart wird mitten in einen aktuellen Kriegszustand hineingeboren, in dem sich die beiden Königreiche England und Schottland befinden. Schon im Alter von fünfzehn Jahren ist Maria Stuart Königin und muss sich nicht nur mit den Engländern, sondern auch mit der Opposition im eigenen Lande auseinandersetzen. Die junge Königin spricht neben Schottisch, Latein, Spanisch und Italienisch als Muttersprache  Französisch und kann neben Musikinstrumenten auch mit Falken und Näharbeiten umgehen.
Maria Stuarts Karriere beginnt in Frankreich im Exil und der erste Ehemann, den sie1558 heiratet, ist der französische Thronfolger, in dessen Nachfolge Maria Stuart selbst kurzzeitig Königin von Frankreich wird. Wen wundert es also, dass die  zunächst nach Schottland zurückgekehrte und von dort vetriebene junge Monarchin in England insbesondere beim Adel und bei der Königin auf Ablehnung stößt?
Für die Handlung von Schillers Drama ist entscheidend, dass Maria Stuart als Königin von Schottland scheitert und in England Schutz sucht - ausgerechnet bei ihrer schärfsten Konkurrentin und Rivalin, Elisabeth I. von England. Hier wird die Schottin als Gefangene behandelt, nach langjähriger Haft sogar des Hochverrats angeklagt und unter Berufung auf ein eigens für sie erdachtes Gesetz zum Tode verurteilt. Erst nachdem diese Tatsachen geschaffen sind, beginnt Schillers Theaterstück von der vergeblichen Rettung der Maria Stuart.

Geschützt: Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungstext III

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Geschützt: “Todesstrafe für Maria Stuart? (..)”Friedrich Schiller, Maria Stuart, Übungsaufgabe D / Eth. / Pol.

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“Ich heiße Miller” - Friedrich Schillers “Kabale und Liebe”, I. Akt, 1. Szene

Friedrich Schiller, “Kabale und Liebe”, I. Akt, 1. Szene,  Zimmer beim Musikus.

Miller  steht eben vom Sessel auf und stellt sein Violoncell auf die Seite. An einem Tisch sitzt Frau Millerin noch im Nachtgewand und trinkt ihren Kaffee.

Miller (schnell auf- und abgehend). Einmal für allemal! Der Handel wird ernsthaft. Meine Tochter kommt mit dem Baron ins Geschrei. Mein Haus wird verrufen. Der Präsident bekommt Wind, und kurz und gut, ich biete dem Junker aus.

Frau. Du hast ihn nicht in dein Haus geschwatzt - hast ihm deine Tochter nicht nachgeworfen.

Miller. Hab’ ihn nicht in mein Haus geschwatzt - hab’ ihm ’s Mädel nicht nachgeworfen; wer nimmt Notiz davon? - Ich war Herr im Haus. Ich hätt’ meine Tochter mehr coram nehmen sollen. Ich hätt’ dem Major besser auftrumpfen sollen - oder hätt’ gleich Alles Seiner Excellenz, dem Herrn Papa, stecken sollen. Der junge Baron bringt’s mit einem Wischer hinaus, das muß ich wissen, und alles Wetter kommt über den Geiger.

Frau(schlürft eine Tasse aus). Possen! Geschwätz! Was kann über dich kommen? Wer kann dir was anhaben? Du gehst deiner Profession nach und raffst Scholaren zusammen, wo sie zu kriegen sind.

Miller. Aber, sag mir doch, was wird bei dem ganzen Commerz auch herauskommen? - Nehmen kann er das Mädel nicht - Vom Nehmen ist gar die Rede nicht, und zu einer - daß Gott erbarm? - Guten Morgen! - Gott, wenn so ein Musje von sich da und dort, und dort und hier schon herumbeholfen hat, wenn er, der Henker weiß! was als? gelöst hat, schmeckt’s meinem guten Schlucker freilich, einmal auf süß Wasser zu graben. Gib du Acht! gib du Acht! und wenn du aus jedem Astloch ein Auge strecktest und vor jedem Blutstropfen Schildwache ständest, er wird sie, dir auf der Nase, beschwatzen, dem Mädel Eins hinsetzen und führt sich ab, und das Mädel ist verschimpfiert auf ihr Lebenlang, bleibt sitzen, oder hat’s Handwerk verschmeckt, treibt’s fort. (Die Hand vor der Stirn) Jesus Christus!

Frau. Gott behüt’ uns in Gnaden!

Miller. Es hat sich zu behüten. Worauf kann so ein Windfuß wohl sonst sein Absehen richten? - Das Mädel ist schön - schlank - führt seinen netten Fuß. Unterm Dach mag’s aussehen, wie’s will. Darüber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn’s nur der liebe Gott parterre nicht hat fehlen lassen - Stöbert mein Springinsfeld erst noch dieses Kapital aus - he da! geht ihm ein Licht auf, wie meinem Rodney, wenn er die Witterung eines Franzosen kriegt, und nun müssen alle Segel dran, und drauf los, und - ich verdenk’s ihm gar nicht. Mensch ist Mensch. Das muß ich wissen.

Frau. Solltest nur die wunderhübsche Billeter auch lesen, die der gnädige Herr an deine Tochter als schreiben thut. Guter Gott! da sieht man’s ja sonnenklar, wie es ihm pur um ihre schöne Seele zu thun ist.

Miller. Das ist die rechte Höhe. Auf den Sack schlägt man, den Esel meint man. Wer einen Gruß an das liebe Fleisch zu bestellen hat, darf nur das gute Herz Boten gehen lassen. Wie hab’ ich’s gemacht? Hat man’s nur erst so weit im Reinen, daß die Gemüther topp machen, wutsch! nehmen die Körper ein Exempel; das Gesind macht’s der Herrschaft nach, und der silberne Mond ist am End nur der Kuppler gewesen.

Frau. Sieh doch nur erst die prächtigen Bücher an, die der Herr Major ins Haus geschafft haben. Deine Tochter betet auch immer draus.

Miller (pfeift). Hui da! Betet! Du hast den Witz davon. Die rohen Kraftbrühen der Natur sind Ihro Gnaden zartem Makronenmagen noch zu hart. - Er muß sie erst in der höllischen Pestilenzküche der Belletristen künstlich aufkochen lassen. Ins Feuer mit dem Quark. Da saugt mir das Mädel - weiß Gott, was als für? - überhimmlische Alfanzereien ein, das läuft dann wie spanische Mucken ins Blut und wirft mir die Handvoll Christenthum noch gar auseinander, die der Vater mit knapper Noth soso noch zusammenhielt. Ins Feuer, sag’ ich. Das Mädel setzt sich alles Teufelsgezeug in den Kopf; über all dem Herumschwänzen in der Schlaraffenwelt findet’s zuletzt seine Heimath nicht mehr, vergißt, schämt sich, daß sein Vater Miller der Geiger ist, und verschlägt mir am End einen wackern ehrbaren Schwiegersohn, der sich so warm in meine Kundschaft hineingesetzt hätte - - Nein! Gott verdamm mich!  (Er springt auf, hitzig.)  Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major - ja ja, dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.  (Er will fort.)

Frau. Sei artig, Miller. Wie manchen schönen Groschen haben uns nur die Präsenter -

Miller (kommt zurück und bleibt vor ihr stehen).  Das Blutgeld meiner Tochter? - Schier dich zum Satan, infame Kupplerin! - Eh will ich mit meiner Geig’ auf den Bettel herumziehen und das Concert um was Warmes geben - eh will ich mein Violoncello zerschlagen und Mist im Sonanzboden führen, eh ich mir’s schmecken lass’ von dem Geld, das mein einziges Kind mit Seel’ und Seligkeit abverdient. - Stell den vermaledeiten Kaffee ein und das Tobackschnupfen, so brauchst du deiner Tochter Gesicht nicht zu Markt zu treiben. Ich hab mich satt gefressen und immer ein gutes Hemd auf dem Leib gehabt, eh so ein vertrackter Tausendsasa in meine Stube geschmeckt hat.

Frau. Nur nicht gleich mit der Thür ins Haus! Wie du doch den Augenblick in Feuer und Flammen stehst! Ich sprech ja nur, man müss’ den Herrn Major nicht disguschthüren, weil Sie des Präsidenten Sohn sind.

Miller. Da liegt der Haas im Pfeffer. Darum, just eben darum muß die Sach noch heut auseinander. Der Präsident muß es mir Dank wissen, wenn er ein rechtschaffener Vater ist. Du wirst mir meinen rothen plüschenen Rock ausbürsten, und ich werde mich bei Seiner Excellenz anmelden lassen. Ich werde sprechen zu seiner Excellenz: Dero Herr Sohn haben ein Aug auf meine Tochter; meine Tochter ist zu schlecht zu Dero Herrn Sohnes Frau, aber zu Dero Herrn Sohnes Hure ist meine Tochter zu kostbar, und damit basta! - Ich heiße Miller.

Übungsfragen Friedrich Schiller, Kabale und Liebe I

001   In welcher Stadt wurde Friedrich Schillers Drama “Kabale und Liebe” im Jahr 1784 uraufgeführt?

002  Mit welchem Untertitel bezeichnete Schiller selbst sein Drama “Kabale und Liebe”?

003   Welcher gesellschaftlichen Schicht gehören  a) Luise Miller und b) Ferdinand von Walter an?

004   Welches Drama von G. E. Lessing kann als Vorbild für Schillers Trauerspiel “Kabale und Liebe” gelten?

005   Auch zu Schillers Lebenszeit, im 18. Jahrhundert, herrschten viele Landesfürsten in Deutschland noch “absolutistisch”. Was versteht man darunter?

006   Wie stehen die Väter Ferdinands und Luises zu der zwischen den beiden entstandenen Liebesbeziehung?

007   Wen soll Ferdinand nach dem Willen seines Vaters heiraten?

008   Wie gelingt es dem Präsidenten von Walter gemeinsam mit seinem Sekretär Wurm, Ferdinand an der Liebe Luises zweifeln zu lassen?

009   Warum kann Luise Ferdinand nicht über die Intrige seines Vaters aufklären, als der Sohn des Präsidenten  sie wegen des falschen Liebesbriefs zur Rede stellt?

010   Wie kommt es dazu, dass Ferdinand und Luise am Ende der Dramenhandlung sterben?