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13.4.2010 von admin.
Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Lyrik, Theodor Storm, Literatur des 19. Jahrhunderts, Deutsch in Realschule und BFS / Literatur, Europa - Geografie | Drucken | Keine Kommentare »
22.3.2010 von admin.
011 Tschudis Tell-Legende
012 Französische Revolution, 1798
013 J. W. Goethe (1749-1832)
014 William Shakespeare (1564-1616)
015 Tell unterlässt es, den Hut des habsburgischen Landvogts zu grüßen
016 Bergwiese bei Altdorf
017 in der “hohlen Gasse bei Küßnacht”
018 die “Mauerrede” eines Schauspielers ersetzt auf der Theaterbühne die Darstellung großer Massenbegegenungen und den dafür eigentlich notwendigen großen Aufwand an Personal und Material
019 Schiller war selbts nie in der Schweiz, so dass er bei den Arbeiten für sein Drama “Wilhelm Tell” auf Dokumente und Berichte angewiesen war
020 Gioachino Antonio Rossini (1792-1868), Oper “Guillaume Tell”, 3.8.182, Paris
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12.3.2010 von admin.
001 Welches ist die “Hauptstadt” der Schweiz (Sitz der Bundesregierung)?
002 Welche sind die Nachbarländer der Schweiz?
003 Welche Sprachgebiete gibt es in der Schweiz (vgl. Amtssprachen)? Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Friedrich Schiller, Literatur des 18. Jahrhunderts, Geografie, EU 28, aktuell ..., Deutsch in Realschule und BFS / Literatur, Europa - Geografie, Europa - Geschichte, Europa - Politik, Europa - Wirtschaft, Deutsch in der HH | Drucken | Keine Kommentare »
10.3.2010 von admin.
011 Welches Geschichtsbuch benutzte Friedrich Schiller bei seiner Arbeit an dem Drama “Wilhelm Tell”?
012 In welcher Revolution des ausgehenden 18. Jahrhunderts wurde Wilhelm Tell als Held gefeiert?
013 Wer forderte Schiller 1797 auf, ein Tell-Drama zu verfassen? Den Rest des Eintrags lesen »
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13.12.2009 von admin.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hauke-Haien-Koog
Der Hauke-Haien-Koog ist ein in den Jahren 1958–1960 durch Eindeichung gewonnener, etwa 1.200 Hektar großer Koog in Nordfriesland. Er wird in etwa durch Schlüttsiel im Westen, Fahretoft im Norden und Ockholm im Süden begrenzt. Den Rest des Eintrags lesen »
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12.12.2009 von admin.
“ (…) Der Deichgraf Hauke Haien jagte auf seinem Schimmel dem Deiche zu. Der schmale Weg war grundlos, denn die Tage vorher war unermeßlicher Regen gefallen; aber der nasse saugende Klei schien gleichwohl die Hufen des Tieres nicht zu halten, es war, als hätte es festen Sommerboden unter sich. Wie eine Wilde Jagd trieben die Wolken am Himmel; unten lag die weite Marsch wie eine unerkennbare, von unruhigen Schatten erfüllte Wüste; von dem Wasser hinter dem Deiche, immer ungeheurer, kam ein dumpfes Tosen, als müsse es alles andere verschlingen. »Vorwärts, Schimmel!« rief Hauke; »wir reiten unseren schlimmsten Ritt!« Den Rest des Eintrags lesen »
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11.12.2009 von admin.
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10.12.2009 von admin.
011 Wer erzählt dem Reisenden im Wirtshaus die Geschichte vom Schimmelreiter?
012 Worin unterscheidet sich Hauke Haien schon als Kind von seinen Altersgenossen?
013 Welchen Beruf übt Hauke Haiens Vater aus?
014 Warum muss ein Deichgraf über Landbesitz verfügen?
015 Welche althergebrachten Traditionen missachtet Hauke Haien beim Deichbau?
016 Wer unterstützt Hauke Haien, als es um seine Wahl zum Deichgrafen geht?
017 Wodurch fällt der neue Deichgraf Hauke Haien auf, wenn er zu Pferde die neuen Deichanlagen inspiziert?
018 Warum verliert Hauke bei einer Sturmflut Frau und Kind?
019 Wie endet die Erzählung des Schulmeisters über den ”Schimmelreiter”?
020 Wie lange hält der von Hauke Haien neu konstruierte Deich?
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9.12.2009 von admin.
Quelle: wikipedia.org 2009 “Hauke, Sohn eines Landvermessers und Kleinbauern, setzt sich, anstatt sich mit Gleichaltrigen zu treffen, viel lieber mit der Arbeit seines Vaters auseinander. Er schaut dem Vater zu und hilft ihm beim Ausmessen und Berechnen von Landstücken. So lernt er extra Niederländisch, um eine niederländische Ausgabe von Euklids Werken lesen zu können, die der Vater besitzt. Fasziniert scheint er von der See und von den Deichen zu sein. Oft sitzt er bis in die tiefe Nacht am Deich und beobachtet, wie die Wellen an den Damm schlagen. Er überlegt, wie man den Schutz vor Sturmfluten verbessern könnte, indem man die Deiche zur See hin flacher anlegt. Manchmal nimmt er auch ein bisschen Kleierde mit nach Hause und knetet bei Kerzenschein Deichmodelle, die er dann in einem Wasserbecken testet, indem er künstliche Wellen erzeugt. Dem Vater ist diese Gelehrsamkeit bald zu viel. Den Rest des Eintrags lesen »
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6.12.2009 von admin.
Quelle: http://gutenberg.soforthoeren.de/product_info.php?products_id=8050
“Hauke Haien ist ein begabter und ehrgeiziger Mann, der von Kind an als Sonderling gemieden wird. Als er durch Heirat vom einfachen Knecht zum Nachfolger des Deichgrafen aufsteigt, neiden ihm die Deichbewohner dies und versuchen die Realisierung seines lang gehegten Planes, des Baus eines neuen und sichereren Deiches, zu blockieren. Der Hass schlägt ihm offen entgegen, als er mit Gewalt ihren Aberglauben, dass “etwas Lebendiges” in den neuen Deich eingegraben werden müsse, damit er Bestand habe, unterdrückt. Den Rest des Eintrags lesen »
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5.12.2009 von admin.
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4.12.2009 von admin.
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23.11.2009 von admin.
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22.11.2009 von admin.
001 Wann veröffentlichte Theodor Storm seine Novelle “Der Schimmelreiter”?
002 Was diente als Vorlage für Storms Novelle?
003 Was bedeutet das Wort “Schimmel”?
004 Was verstand man noch zu Theodor Storms Zeiten (19. Jahrhundert) unter einem Deichgrafen?
005 Wo spielt die Handlung des “Schimmelreiter”?
006 Wie heißt die Hauptfigur der Novelle mit bürgerlichem Namen?
007 Vor welcher Gefahr muss der zuständige Deichgraf den ihm anvertrauten Küstenabschnitt schützen?
008 In welchem Jahrhundert spielt Theodor Storms Novelle vom “Schimmelreiter”?
009 Wann lebte Theodor Storm?
010 Welche Nation in der Nachbarschaft von Storms “Schimmelreiter” ist bis ins 21. Jahrhundert führend beim Thema Deich- und Wasserbau?
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18.11.2009 von admin.
Wenn der Quintaner Philipp an einem grauen Novembertag aus der Schule kommt und neue Sorgen hat, kann das verschiedene Gründe haben. Einer davon ist heute das “Präpositionalobjekt”, von dem die meisten Menschen nicht einmal wissen, dass es in der deutschen Sprache existiert. In der Grammatikwelt des Deutschunterrichts im sechsten Schuljahr (3.Deutscharbeit) jedoch kann das Präpositionalobjekt eine bedrohliche Dimension annehmen - besonders dann, wenn man seine Bedeutung und Anwendung nicht verstanden hat. Auch Philipps Lieblingsnachhilfelehrer, Nachbar F., zeigt sich bei spontaner Befragung zu dem Problem überfordert und beginnt an seiner klassischen Bildung zu zweifeln. Den Rest des Eintrags lesen »
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16.11.2009 von admin.
011 Weshalb will Ferdinand von Walter mit Lady Milford sprechen?
012 Warum hat Lady Milford Einfluss am Hof des Fürsten?
013 Welche Heiratspläne hat der Präsident für seinen Sohn Ferdinand?
014 Wie steht Lady Milford zu den Plänen des Präsidenten von Walter?
015 Mit welchem Argument will Ferdinand Lady Milford davon überzeugen, dass sie ihn freigeben soll?
016 Wen kritisiert Ferdinand im Gespräch mit der Milford, wenn es um den Zustand des Landes geht?
017 Aus welchem Land stammt Lady Milford?
018 Warum muss Ferdinand seine Ansichten über Lady Milford im Gespräch ändern, als er sie näher kennen lernt?
019 Was muss Lady Milford im Gespräch mit Ferdinand erkennen?
020 Wie entscheidet sich Lady Milford schließlich in Bezug auf die geplante Heirat mit dem Sohn des Präsidenten?
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13.11.2009 von admin.
011 Was bedeutet das alte Wort “rechtschaffen”, mit dem Kleist eine Eigenschaft des Kohlhaas bezeichnet?
012 An welchem Fluss in Brandenburg liegen die Äcker und Weiden des Kohlhaas?
013 Was ist ein “Meierhof”?
014 Wodurch wurde nach Kleists Urteil der Pferdehändler Michael Kohlhaas zum Räuber und Mörder?
015 Was ist ein “Privileg(ium)” ? a) ein Schmuckstück b) ein Vorrrecht c) eine Teamsitzung
016 Was bedeutet die alte Berufsbezeichnung “Roßkamm” ?
017 Wie kommt es, dass viele der adligen Landjunker in Deutschland am Ende des Mittelalters (Beginn der Neuzeit) zu Raubrittern wurden?
018 Durch welches Angebot versucht Kohlhaas bei seinem ersten Zusammentreffen mit dem Junker von Tronka den aufkommenden Konflikt zu vermeiden?
019 Wer warnt Michael Kohlhaas davor, wegen des Streits mit dem sächsischen Landadeligen sein eigenes Lebensglück zu verlieren?
020 Welchen staatsrechtlichen Vergehens macht Michael Kohlhaas sich schuldig, als er mit einem bewaffneten “Haufen” von Kriegern ganze Städte angreift?
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7.11.2009 von admin.
001 “Michael Kohlhaas - Aus einer alten Chronik”: Wann spielt die Handlung?
002 Wo spielt die Handlung von Kleists Novelle “Michael Kohlhaas”?
003 Welchen Beruf übt Michael Kohlhaas aus?
004 Welchem gesellschaftlichen Stand gehört Michael Kohlhaas an ? (>Feudalismus, >mittelalterliche Gesellschaftsordnung)
005 Michael Kohlhaas reist mit seinen Pferden nach Sachsen: Aus welchem Kurfürstentum (Regionalstaat) Deutschlands stammt Michael Kohlhaas?
006 Was verlangt der Verwalter des adeligen Junkers von Tronka von Michael Kohlhaas?
007 Wie bezeichnet man ein gänzlich schwarzes Pferd?
008 Was ist ein Schlagbaum?
009 Was ist ein Burgvogt?
010 Wann lebte Heinrich von Kleist?
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3.11.2009 von admin.
Friedrich Schiller, “Kabale und Liebe”, I. Akt, 1. Szene, Zimmer beim Musikus.
Miller steht eben vom Sessel auf und stellt sein Violoncell auf die Seite. An einem Tisch sitzt Frau Millerin noch im Nachtgewand und trinkt ihren Kaffee.
Miller (schnell auf- und abgehend). Einmal für allemal! Der Handel wird ernsthaft. Meine Tochter kommt mit dem Baron ins Geschrei. Mein Haus wird verrufen. Der Präsident bekommt Wind, und kurz und gut, ich biete dem Junker aus.
Frau. Du hast ihn nicht in dein Haus geschwatzt - hast ihm deine Tochter nicht nachgeworfen.
Miller. Hab’ ihn nicht in mein Haus geschwatzt - hab’ ihm ’s Mädel nicht nachgeworfen; wer nimmt Notiz davon? - Ich war Herr im Haus. Ich hätt’ meine Tochter mehr coram nehmen sollen. Ich hätt’ dem Major besser auftrumpfen sollen - oder hätt’ gleich Alles Seiner Excellenz, dem Herrn Papa, stecken sollen. Der junge Baron bringt’s mit einem Wischer hinaus, das muß ich wissen, und alles Wetter kommt über den Geiger.
Frau(schlürft eine Tasse aus). Possen! Geschwätz! Was kann über dich kommen? Wer kann dir was anhaben? Du gehst deiner Profession nach und raffst Scholaren zusammen, wo sie zu kriegen sind.
Miller. Aber, sag mir doch, was wird bei dem ganzen Commerz auch herauskommen? - Nehmen kann er das Mädel nicht - Vom Nehmen ist gar die Rede nicht, und zu einer - daß Gott erbarm? - Guten Morgen! - Gott, wenn so ein Musje von sich da und dort, und dort und hier schon herumbeholfen hat, wenn er, der Henker weiß! was als? gelöst hat, schmeckt’s meinem guten Schlucker freilich, einmal auf süß Wasser zu graben. Gib du Acht! gib du Acht! und wenn du aus jedem Astloch ein Auge strecktest und vor jedem Blutstropfen Schildwache ständest, er wird sie, dir auf der Nase, beschwatzen, dem Mädel Eins hinsetzen und führt sich ab, und das Mädel ist verschimpfiert auf ihr Lebenlang, bleibt sitzen, oder hat’s Handwerk verschmeckt, treibt’s fort. (Die Hand vor der Stirn) Jesus Christus!
Frau. Gott behüt’ uns in Gnaden!
Miller. Es hat sich zu behüten. Worauf kann so ein Windfuß wohl sonst sein Absehen richten? - Das Mädel ist schön - schlank - führt seinen netten Fuß. Unterm Dach mag’s aussehen, wie’s will. Darüber guckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn’s nur der liebe Gott parterre nicht hat fehlen lassen - Stöbert mein Springinsfeld erst noch dieses Kapital aus - he da! geht ihm ein Licht auf, wie meinem Rodney, wenn er die Witterung eines Franzosen kriegt, und nun müssen alle Segel dran, und drauf los, und - ich verdenk’s ihm gar nicht. Mensch ist Mensch. Das muß ich wissen.
Frau. Solltest nur die wunderhübsche Billeter auch lesen, die der gnädige Herr an deine Tochter als schreiben thut. Guter Gott! da sieht man’s ja sonnenklar, wie es ihm pur um ihre schöne Seele zu thun ist.
Miller. Das ist die rechte Höhe. Auf den Sack schlägt man, den Esel meint man. Wer einen Gruß an das liebe Fleisch zu bestellen hat, darf nur das gute Herz Boten gehen lassen. Wie hab’ ich’s gemacht? Hat man’s nur erst so weit im Reinen, daß die Gemüther topp machen, wutsch! nehmen die Körper ein Exempel; das Gesind macht’s der Herrschaft nach, und der silberne Mond ist am End nur der Kuppler gewesen.
Frau. Sieh doch nur erst die prächtigen Bücher an, die der Herr Major ins Haus geschafft haben. Deine Tochter betet auch immer draus.
Miller (pfeift). Hui da! Betet! Du hast den Witz davon. Die rohen Kraftbrühen der Natur sind Ihro Gnaden zartem Makronenmagen noch zu hart. - Er muß sie erst in der höllischen Pestilenzküche der Belletristen künstlich aufkochen lassen. Ins Feuer mit dem Quark. Da saugt mir das Mädel - weiß Gott, was als für? - überhimmlische Alfanzereien ein, das läuft dann wie spanische Mucken ins Blut und wirft mir die Handvoll Christenthum noch gar auseinander, die der Vater mit knapper Noth soso noch zusammenhielt. Ins Feuer, sag’ ich. Das Mädel setzt sich alles Teufelsgezeug in den Kopf; über all dem Herumschwänzen in der Schlaraffenwelt findet’s zuletzt seine Heimath nicht mehr, vergißt, schämt sich, daß sein Vater Miller der Geiger ist, und verschlägt mir am End einen wackern ehrbaren Schwiegersohn, der sich so warm in meine Kundschaft hineingesetzt hätte - - Nein! Gott verdamm mich! (Er springt auf, hitzig.) Gleich muß die Pastete auf den Herd, und dem Major - ja ja, dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat. (Er will fort.)
Frau. Sei artig, Miller. Wie manchen schönen Groschen haben uns nur die Präsenter -
Miller (kommt zurück und bleibt vor ihr stehen). Das Blutgeld meiner Tochter? - Schier dich zum Satan, infame Kupplerin! - Eh will ich mit meiner Geig’ auf den Bettel herumziehen und das Concert um was Warmes geben - eh will ich mein Violoncello zerschlagen und Mist im Sonanzboden führen, eh ich mir’s schmecken lass’ von dem Geld, das mein einziges Kind mit Seel’ und Seligkeit abverdient. - Stell den vermaledeiten Kaffee ein und das Tobackschnupfen, so brauchst du deiner Tochter Gesicht nicht zu Markt zu treiben. Ich hab mich satt gefressen und immer ein gutes Hemd auf dem Leib gehabt, eh so ein vertrackter Tausendsasa in meine Stube geschmeckt hat.
Frau. Nur nicht gleich mit der Thür ins Haus! Wie du doch den Augenblick in Feuer und Flammen stehst! Ich sprech ja nur, man müss’ den Herrn Major nicht disguschthüren, weil Sie des Präsidenten Sohn sind.
Miller. Da liegt der Haas im Pfeffer. Darum, just eben darum muß die Sach noch heut auseinander. Der Präsident muß es mir Dank wissen, wenn er ein rechtschaffener Vater ist. Du wirst mir meinen rothen plüschenen Rock ausbürsten, und ich werde mich bei Seiner Excellenz anmelden lassen. Ich werde sprechen zu seiner Excellenz: Dero Herr Sohn haben ein Aug auf meine Tochter; meine Tochter ist zu schlecht zu Dero Herrn Sohnes Frau, aber zu Dero Herrn Sohnes Hure ist meine Tochter zu kostbar, und damit basta! - Ich heiße Miller.
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2.11.2009 von admin.
001 In welcher Stadt wurde Friedrich Schillers Drama “Kabale und Liebe” im Jahr 1784 uraufgeführt?
002 Mit welchem Untertitel bezeichnete Schiller selbst sein Drama “Kabale und Liebe”?
003 Welcher gesellschaftlichen Schicht gehören a) Luise Miller und b) Ferdinand von Walter an?
004 Welches Drama von G. E. Lessing kann als Vorbild für Schillers Trauerspiel “Kabale und Liebe” gelten?
005 Auch zu Schillers Lebenszeit, im 18. Jahrhundert, herrschten viele Landesfürsten in Deutschland noch “absolutistisch”. Was versteht man darunter?
006 Wie stehen die Väter Ferdinands und Luises zu der zwischen den beiden entstandenen Liebesbeziehung?
007 Wen soll Ferdinand nach dem Willen seines Vaters heiraten?
008 Wie gelingt es dem Präsidenten von Walter gemeinsam mit seinem Sekretär Wurm, Ferdinand an der Liebe Luises zweifeln zu lassen?
009 Warum kann Luise Ferdinand nicht über die Intrige seines Vaters aufklären, als der Sohn des Präsidenten sie wegen des falschen Liebesbriefs zur Rede stellt?
010 Wie kommt es dazu, dass Ferdinand und Luise am Ende der Dramenhandlung sterben?
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